USA-Austausch

Ende Oktober trafen sich auch dieses Jahr wieder 24 Schüler und Schülerinnen vom Kumax und der Maria Ward Realschule mit drei Lehrern, um sich gemeinsam nach Amerika aufzumachen.

Der Austausch fand nun zum 4. Mal statt und stand unter dem Thema “Guten Appetit – What‘s for Dinner?”, wonach auch die meisten Programmpunkte ausgewählt wurden.

Bereits in den ersten beiden Tagen in Atlanta lernten wir einen Teil der amerikanischen Esskultur, nämlich ‘The Varsity’ und Chick – Fil – A, zwei große Fast-Food Ketten in den USA, kennen und besuchten das Coca-Cola-Museum.

Noch am selben Abend machten wir uns auf den Weg nach Cleveland, zur Walker Valley High School, eine der beiden Partnerschulen, um dort unsere Austauschpartner wieder zu sehen. Wir wurden alle sehr herzlich von den Gastfamilien, einem Teil der Schulband und den Cheerleadern der Schule empfangen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause stand in den nächsten Tagen sofort eine Schulhausführung, ein Ausflug zur University of Knoxville und das Football Spiel der Walker Valley Mustangs, bei dem wir endlich die gesamte Marching Band bewundern konnten, auf dem Plan.

Am ersten Wochenende hatten wir Zeit Ausflüge zu unternehmen und unsere Familien besser kennen zu lernen oder – gemäß unseres Austauschthemas – etwas zusammen für die Heilsarmee zu kochen. Am Montag ging es aber gleich weiter im Programm: mit einem Ausflug in den Vergnügungspark Dollywood, einen Ausflug zu der Ocoee Farm, wo wir einen Hayride erleben durften und über dem Lagerfeuer ‘Smores‘, ein geschmolzener Marshmallow mit einem Stück Schokolade zwischen zwei Keksen, machen und probieren konnten.

Mittwoch hatten wir bei einem Frühstück mit dem Bürgermeister die Gelegenheit, unsere Schulen zu repräsentieren und etwas über die Geschichte der Stadt zu lernen. Wir wurden von den “Geistern von Cleveland”, mehrere Freiwillige, die in die Rolle längst verstorbener wichtiger Bürger schlüpften, um uns Rede und Antwort zu stehen, unterrichtet. 

Anschließend durften wir in der Cleveland High School, der anderen Partnerschule, selbst ein Gericht aus New Orleans für unsere Austauschpartner kochen, wie sie schon für uns in Deutschland gekocht haben.

Und dann kam einer der heiß ersehntesten Abende – Halloween, das in Amerika viel größer gefeiert wird als bei uns. Die meisten hatten entweder schon Kostüme aus Deutschland mitgebracht oder gingen mit ihren Familien noch einkaufen, damit auch ja keiner ohne Verkleidung bleiben musste. Der Großteil der Schüler war auf einer Party im freien, der sogenannten “Block-Party“, aber manche zogen auch um die Häuser für “Trick or Treating”,  übersetzt: Süßes oder Saures.

Die nächsten Tage vergingen wie im Flug, gefüllt mit einem weiteren Kochkurs verbunden mit einem Ausflug nach Chattanooga und dem Football Spiel, der Cleveland High School, der Good-Bye Party, auf der wir nochmal jede Menge amerikanische Gerichte probieren durften, die wir alle selbst gekocht hatten, einem Ausflug zu der ‘Little-Debbie” Fabrik, einer bekannten Süßigkeiten Marke in den USA und schließlich dem letzten Schultag, an dem wir uns schon von allen Lehrern und neu gewonnen Freunden außerhalb des Austausches verabschieden mussten, bevor wir am nächsten Morgen auch die Familien und unsere Austauschpartner unter vielen Tränen wieder verlassen mussten, in der Hoffnung sich noch einmal wieder zu sehen.

Trotzdem war der Austausch für jeden von uns eine Erfahrung fürs Leben, die jede einzelne Sekunde wert gewesen ist, durch die wir Freundschaften in anderen Ländern oder nur anderen Schulen schließen konnten und die wir niemals vergessen werden.

Johanna Hacker, 10b

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