Schulentwicklung und Erziehungspartnerschaft

Nur eine Schule, die sich im Sinne der Schülerinnen und Schüler, der Eltern, des Kollegiums und aller Mitarbeiter weiterentwickelt, kann heutigen Ansprüchen an eine „gute Schule“ gerecht werden. Dazu gehört es, Stärken und Schwächen zu erkennen und die Qualität der Arbeit immer wieder zu überprüfen – und die entsprechenden Ziele und Maßnahmen zu treffen.

Auf der Basis der bereits am Schuljahresende 2013/014 durchgeführten internen Evaluation wurden zu Beginn des Schuljahres 2014/15 von einem Team aus SMV-Vertretern, Elternbeiratsmitgliedern und Kollegen Stärken und Verbesserungsfelder des Kumax erarbeitet.

Diese Handlungsfelder wurden von Elternbeirat, SMV und Kollegen priorisiert, so dass am Pädagogischen Tag, am 19.11.2014, Gruppen aus SMV, Elternbeiräten und Lehrern konkrete Ziele und Maßnahmen zu fünf zentralen Handlungsfeldern erarbeiten konnten.

Nach einer erneuten Priorisierungsphase, in der die wichtigsten Maßnahmen herausgefiltert wurden, erfolgte die Endredaktion des Schulentwicklungsprogramms. Von allen Gremien überprüft, konnte es schließlich am 28.07.2015 vom Schulforum beschlossen werden. Manche der Maßnahmen wurden bereits zu Beginn des 2. Halbjahres begonnen oder umgesetzt, andere Ziele und Maßnahmen sind erst mittel- oder längerfristig umsetzbar und werden uns noch länger beschäftigen.

Teil dieses Schulentwicklungsprogramms sind auch Ziele und Maßnahmen, die sich aus der Erarbeitung des Konzept zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Schule und Elternhaus ergaben. Denn eine erfolgreiche Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule kann nur in partnerschaftlicher Weise erfolgen. Dieses Konzept beschreibt den Rahmen der Partnerschaft. Für die Qualitätsbereiche „Gemeinschaft“, „Kommunikation“, „Kooperation“ und „Mitsprache“ erarbeiteten der Elternbeirat und Kollegen Ziele sowie bereits laufende und geplante Maßnahmen, um auch hier die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu stärken. Zugleich wird mit der Möglichkeit der Mitgestaltung durch die Eltern auch die gemeinsame Verantwortung von Schule und Elternhaus für den Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler betont.

Mit diesen beiden Programmen hat sich das Kumax gemeinschaftlich in Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligten auf den Weg gemacht, sich kontinuierlich weiter zu entwickeln. Denn wir wollen mehr als nur Wissensanstalt oder Arbeitsplatz, sondern ein Stück gemeinsam gestalteter Lebensraum sein.

Birgit Ott