Ein Bühnenbild für die Hans-Stethaimer-Schule

Es ist schön, wenn sich Kooperationen zwischen Schülern und Schulen so natürlich ergeben wie Eins-zwei-drei-Zauberei!

Die Lehrerin Claudia Fröhler von der Hans-Stethaimer-Schule Altstadt hat zur diesjährigen Musischen Woche „Der Zauberlehrling“, frei nach Goethe, auf die Bühne gebracht. Grundschüler der zweiten und vierten Klasse wirkten schauspielerisch zusammen und wurden von der Streicherklasse unter Herrn Helmut Lorenz begleitet.

Als Mutter eines „Hexenmeisters“ und eines „Cellolehrlings“ lag eine künstlerische Kooperation für das Bühnenbild in der Luft und niemand schien dafür geeigneter zu sein als unsere musische 8b, deren Klassenleiterin ich in diesem Schuljahr zudem bin.

Wegen einzuhaltender Brandschutzauflagen am Spielort Stadtsaal, die sich nach und nach offenbarten und die kreativen Möglichkeiten einschränkten, sowie immer wieder ein Umdenken und Neu-Konzipieren erforderten, konnten die SchülerInnen viel über künstlerische Prozesse und deren Umsetzung in der Realität erfahren.

Mehr noch: Sogar eine spontane Einladung zum Theaterbesuch des im Stadtsaal gastierenden „Komödienstadels“, vom Regisseur selbst ausgesprochen, brachte den

 „Kumax`lern“ die Auseinandersetzung mit der Bühnengestaltung ein. Der BR zeichnete die Vorstellung „Der Unschuldsengel“ auf und spätestens seit diesem Freitagabend Mitte März wissen wir:

Live dabei zu sein ist am schönsten, Fernsehen ist keine Zauberei, sondern -wie auch die Zauberlehrlinge erfahren mussten-  mühsame Wiederholung des immer Gleichen! Zum ersten-zum zweiten-zum dritten: Lachen und Klatschen bitte! Wie erfrischend ist dagegen Schule live!

Martina Salzberger